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Ein Nachmittag im Zeichen des Erzgebirgs-Pioniers:
Hutzennachmittag zu Anton Günther
Am 29. April (Todestag von Anton Günther) lud der Heimatverein zu einem weiteren Hutzennachmittag ein, der ganz im Zeichen des großen erzgebirgischen Volksdichters und Sängers Anton Günther stand.
In gemütlicher Atmosphäre tauchten die Gäste tief in das Leben und Wirken des Mannes ein, der wie kein Zweiter das Lebensgefühl unserer Heimat in Worte und Melodien gefasst hat.
Den Auftakt bildete eine beeindruckende Filmvorführung, die das bewegte Leben Anton Günthers nachzeichnete – von seiner Kindheit in Gottesgab bis hin zu seinem bleibenden Erbe für das Erzgebirge.
Nach der Theorie folgte der gemütliche Teil: Bei einer Tasse Kaffee genossen die Besucher eine reiche Auswahl an hausgebackenen Kuchen, die von den fleißigen Mitgliedern des Heimatvereins
mit viel Liebe selbst zubereitet worden waren.
Der Duft von frischem Gebäck und angeregte Gespräche sorgten für die perfekte „Hutzenstimmung“.
Anschließend wurde es unterhaltsam und persönlich. Es wurden Anekdoten und Erzählungen über Anton Günther zum Besten gegeben, die den Menschen hinter dem Mythos greifbar machten. Ob heiter oder besinnlich – die
Geschichten zeigten, warum seine Botschaften von Heimatliebe und Toleranz auch heute noch aktuell sind.
Was wäre ein Gedenken an Anton Günther ohne seine Lieder? Für diese Gestaltung konnte der bekannte Musiker Frank Schubert aus Thum gewonnen werden. Mit viel Fingerspitzengefühl und erzgebirgischer Seele begleitete er die Gäste beim gemeinsamen Singen der Klassiker.
„Wu de Wälder haamlich rauschen“ und viele andere bekannte Weisen erklangen vielstimmig im Saal und ließen die tiefe Verbundenheit zur erzgebirgischen Tradition spürbar werden.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfern und natürlich Frank Schubert für diesen rundum gelungenen Nachmittag, der sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mauela Walter, Heimatverein Weißbach e.V.

